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Worte des Gedenkens von Staatsminister a. D. Dr. Herbert Schnoor

Worte des Gedenkens von Staatsminister a. D. Dr. Herbert Schnoor
Staatsminister a. D. Dr. Herbert Schnoor, früherer Vize-Ministerpräsident und Innenminister
des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, hielt sich vom 26.-29.04.2005 in Minsk auf.
Zusammen mit Abgeordneten des Landtags von Nordrhein-Westfalen und Vertretern
deutscher humanitärer Initiativen nahm Dr. Schnoor u.a. an Gedenkveranstaltungen zum
Internationalen Holocaust-Tag sowie zum 60. Jahrestag der Zerschlagung der Nazi-Diktatur
und des Kriegsendes teil. Am 28.04.2005 führte Dr. Schnoor Gespräche mit belarussischen
Zeitzeugen, darunter Veteranen der Sowjetarmee und der Partisanen, ehemaligen
Zwangsarbeitern, Überlebenden des Minsker Ghettos und ehemaligen KZ-Häftlingen, die auf
Einladung der Bundesregierung an Gedenkveranstaltungen zur Befreiung der KZs in
Deutschland teilgenommen hatten. Dr. Schnoor nahm an den Gedenkveranstaltungen an der
Geschichtswerkstatt, an der jüdischen Gedenkstätte Jama und der Gedenkstätte des
ehemaligen Vernichtungslagers in Trostenez teil. Zusammen mit 500 belarussischen und
deutschen Bürgern beteiligte er sich an einem Marsch des stillen Gedenkens auf dem Gelände
des ehemaligen Minsker Ghettos von der Geschichtswersktatt zur Gedenkstätte Jama
Bei der Gedenkveranstaltung auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Trostenez
hielt Dr. Schnoor eine bewegende Rede in russischer Sprache. Der Text, der zur
Veröffentlichung freigegeben ist, wird nachstehend übersandt.

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Gedenken.pdf86.34 KB

11. Mai 2005 in Presseerklärungen der deutschen Botschaft in Belarus

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