Bundesregierung genehmigt weitere humanitäre Projekte für NS-Opfer in Belarus
Günter Saathoff, der Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Verwendung von
Restbeständen der Finanzmittel, die die Bundesrepublik Deutschland der Republik Belarus im
Jahre 1993 für Leistungen zugunsten von NS-Opfern zur Verfügung gestellt hatte, hat seine
Genehmigung für ein Projekt zur Versorgung der NS-Opfer mit Arzneimitteln erteilt. Das
Projekt mit einem Finanzvolumen von 200.000 Euro wurde von der Belarussischen
Republikanischen Stiftung Verständigung und Aussöhnung erarbeitet. Die belarussische
Stiftung ist zuständig für die Erarbeitung von Vorschlägen für Projekte, die aus den genannten
Restmitteln finanziert werden sollen. Im Rahmen dieses Projekts ist die Fortsetzung und
Erweiterung der Arbeit der vier von der Stiftung eröffneten Apotheken vorgesehen, bei denen
die ehemaligen NS-Opfer die für ihr Leben notwendigen Medikamente kostenlos erhalten
können.
Bei einem Gespräch mit dem stv. Außenminister der Republik Belarus, Herrn Alexander
Gerassimenko, dem stv. Minister für Gesundheit, Herrn Viktor Kolbanow, und dem
Vorstandsvorsitzenden der Belarussischen Republikanischen Stiftung
| zum Download | Größe |
|---|---|
| PM44.pdf | 89.62 KB |
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg