Mit großer Verwunderung hat die Konrad-Adenauer-Stiftung die am 13. Februar in der Fernsehsendung des staatlich belarussischen Fernsehens Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ausgestrahlten Behauptungen zur Kenntnis genommen, die Konrad- Adenauer-Stiftung werde 2005 ca. 50.000 Euro für die oppositionelle Propaganda ausgeben.
Zitat: Und dies wiederum nicht direkt, sondern über Vermittler in Polen. Die Frage, ob von diesen Geldern Steuern gezahlt werden, ist rhetorisch. Diese Behauptungen entsprechen nicht der Wahrheit.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im Sommer 2004 ihre Registrierungsunterlagen bei der zuständigen Behörde in Belarus eingereicht. Sie möchte in Belarus, wie in 120 anderen Ländern der Welt, an der Festigung von Frieden und Demokratie, Freundschaft und Verständnis zwischen den Völkern mitzuwirken. Ziel ist es, den Ausbau der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Belarus zu unterstützen und dem Transformationsprozess in Belarus hilfreich zur Seite stehen.
Der Registrierungsbehörde in Belarus liegt eine genaue Beschreibung der geplanten Arbeit, der Grundsätze und der Ziele der Konrad-Adenauer-Stiftung in Belarus vor. Der Antrag auf Registrierung ist ein deutlicher Beweis, dass die Konrad-Adenauer-Stiftung
den Wunsch hat, ihre Arbeit transparent und von den belarussischen Finanzbehörden überprüfbar durchzuführen.
Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Rathausallee 12
53757 Sankt Augustin
www.kas.de
zuständig für die Zusammenarbeit mit Belarus:
Konrad-Adenauer-Stiftung
Außenstelle Polen
Ul. Dabrowskiego 56
02-561 Warschau
| zum Download | Größe |
|---|---|
| KAS_Gegendarstellung.pdf | 47.97 KB |
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg