Der Deutsch-Russische-Austausch e.V. und Copernicus Berlin e.V. laden zum Länderabend - „Pressefreiheit in Osteuropa - Berichte aus Russland, Belarus und der Ukraine" ein.
Im Jahre 1950 wurde in der Europäischen Menschenrechtskonvention das Recht auf freie Meinungsäußerung festgelegt. Dieses Recht hat es den Medien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach und nach ermöglicht, sich von jeder Form staatlicher Bevormundung zu befreien. Informationen zu verbreiten und informiert zu werden, gilt heute als ein Grundpfeiler der Demokratie und ist vom Staat gebührend zu schützen.
Dennoch ist diese Grundfreiheit ständigen Bedrohungen ausgesetzt. Die Berichte verschiedener Organisationen zur Verteidigung der Pressefreiheit erinnern jährlich daran, dass auch heute noch zahlreiche Verstöße gegen die Pressefreiheit zu beklagen sind. Vor allem in den osteuropäischen Staaten müssen in diesem Zusammenhang noch große Anstrengungen unternommen werden. Nicht zuletzt verlangt auch die Globalisierung nach unserer verstärkten Wachsamkeit, damit die Vielfalt und der Pluralismus innerhalb der europäischen Medienlandschaft nicht gefährdet wird.
Wann: Mittwoch, den 07.01.2009, um 19:30 Uhr
Wo: Heinz-Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße 28/29 Berlin-Mitte
Im Rahmen des Länderabends werden die Stipendiaten vom Deutsch-Russischen-Austausch Anna Pichugina (Russland) und Liya Lutsenko (Ukraine) und von Copernicus Berlin e.V. Ivan Samsonau (Belarus) über den Zustand der Pressefreiheit in ihren Ländern berichten. Anschließend ist eine Diskussion mit dem Publikum geplant.
Der Eintritt ist frei und im Anschluss erwartet Sie ein Büfett mit selbstgemachten, landestypischen Spezialitäten.
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
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