Der belarussische Außenminister Sergei Martynow spricht in Berlin über die Perspektiven einer neuen Annäherung in den Beziehungen zur EU.
Nach Jahren des Stillstandes in den Beziehungen zwischen Belarus und der EU sind erste Schritte der Annäherung zu verzeichnen. Die belarussische Führung entließ im August 2008 die letzten politischen Gefangenen, ließ oppositionelle Zeitungen und NGO‘s wieder zu und verabschiedete ein Privatisierungsprogramm mit neuen Möglichkeiten für in- und ausländische Investoren. Gleichzeitig zeigt Minsk Interesse an einem Handelsabkommen mit der EU und äußert seine Bereitschaft, über ein Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zu sprechen. Belarus soll in das neue Projekt der Östlichen Partnerschaft einbezogen werden. Aus dieser Entwicklung können sich auch neue Chancen für die deutsche Wirtschaft in Belarus ergeben.
Die Veranstaltung wird vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und der Deutschen Bank organisiert.
Moderierung: Prof. Dr. Rainer Lindner.
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.
Nur für geladene Gäste.
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
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