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Podiumsdiskussion "Die Erfahrung Tschernobyl in der belarussischen Politik und Gesellschaft"

Datum: 
02.04.2009 - 19:00 Europe/Berlin

Podiumsdiskussion "Die Erfahrung Tschernobyl in der belarussischen Politik und Gesellschaft"

Begrüßung und Vorstellung des Projekts "Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl"
Dr. Melanie Arndt, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Podiumsdiskussion mit
   Tamara Belookaja, Belarussisches Komitee "Die Kinder Tschernobyls"
   Inge Christensen, Projektkoordinator UNDP
   Sergej Tarsjuk, Internationale Stiftung zur Entwicklung der ländlichen Gegend

Moderation: Dr. Astrid Sahm, Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte "Johannes Rau"

Die Katastrophe im Atomkraftwerk von Tschernobyl am 26. April 1986 stellt nicht nur ein ökologisches Desaster dar, sie wurde gleichzeitig auch zu einem Katalysator gesellschaftlicher und politischer Mobilisierungen. Ungeachtet dessen, dass das Atomkraftwerk abgeschaltet wurde und keine Energie mehr produziert, übt "Tschernobyl" weiterhin einen beachtlichen Einfluss auf die Umwelt, die Gesundheit, die Gesellschaft und die Politik aus.
"Tschernobyl" ist zu einer besonderen Erfahrung geworden - zu einem Bestand an (Un-)Wissen und einer Grundlage für die Entscheidungsfindung in den Bereichen der Ökologie, des Gesundheitsschutzes sowie der nachhaltigen Entwicklung des verstrahlten Territoriums. Nicht zuletzt dadurch ist Tschernobyl von besonderem Interesse sowohl für die wissenschaftliche Forschung, als auch für die öffentliche Diskussion.

Das internationale Forschungsprojekt "Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl", das gemeinsam vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, der Ludwig-Maximilians- Universität München, der Europäischen Humanistischen Universität Vilnius sowie der Kievo- Mohyla-Akademie durchgeführt wird, untersucht den Einfluss der Katastrophe auf die Politik und Gesellschaft in Belarus, der Ukraine, Litauen, Deutschland und Russland. Im Rahmen des Projektes findet die öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Die Erfahrung Tschernobyl in der belarussischen Politik und Gesellschaft" statt. Auf dem Podium werden Experten und Vertreter  esellschaftlicher Organisationen sowie internationaler Projekte miteinander diskutieren.

Organisation:
Zentrum für Zeithistorische Foschung Potsdam, Internationale Bildungs-und Begegnungsstätte "Johannes Rau",  Internet-Journal "Novaja Evropa" mit Unterstützung der VolkswagenStiftung

Projektleiterin und Kontakt:
Dr.  Melanie Arndt: arndt(at)zzf-pdm.de

Weitere Informationen:
www.after-chernobyl.de

 

Wo:
Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte "Johannes Rau"
Prospekt Gazety Pravda 11
Minsk, 220116
Belarus

29. März 2009 in Veranstaltungen

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Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte "Johannes Rau"
Prospekt Gazety Pravda 11
Minsk, 220116
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