Podiumsdiskussion "Die Erfahrung Tschernobyl in der belarussischen Politik und Gesellschaft"
Begrüßung und Vorstellung des Projekts "Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl"
Dr. Melanie Arndt, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Podiumsdiskussion mit
Tamara Belookaja, Belarussisches Komitee "Die Kinder Tschernobyls"
Inge Christensen, Projektkoordinator UNDP
Sergej Tarsjuk, Internationale Stiftung zur Entwicklung der ländlichen Gegend
Moderation: Dr. Astrid Sahm, Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte "Johannes Rau"
Die Katastrophe im Atomkraftwerk von Tschernobyl am 26. April 1986 stellt nicht nur ein ökologisches Desaster dar, sie wurde gleichzeitig auch zu einem Katalysator gesellschaftlicher und politischer Mobilisierungen. Ungeachtet dessen, dass das Atomkraftwerk abgeschaltet wurde und keine Energie mehr produziert, übt "Tschernobyl" weiterhin einen beachtlichen Einfluss auf die Umwelt, die Gesundheit, die Gesellschaft und die Politik aus.
"Tschernobyl" ist zu einer besonderen Erfahrung geworden - zu einem Bestand an (Un-)Wissen und einer Grundlage für die Entscheidungsfindung in den Bereichen der Ökologie, des Gesundheitsschutzes sowie der nachhaltigen Entwicklung des verstrahlten Territoriums. Nicht zuletzt dadurch ist Tschernobyl von besonderem Interesse sowohl für die wissenschaftliche Forschung, als auch für die öffentliche Diskussion.
Das internationale Forschungsprojekt "Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl", das gemeinsam vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, der Ludwig-Maximilians- Universität München, der Europäischen Humanistischen Universität Vilnius sowie der Kievo- Mohyla-Akademie durchgeführt wird, untersucht den Einfluss der Katastrophe auf die Politik und Gesellschaft in Belarus, der Ukraine, Litauen, Deutschland und Russland. Im Rahmen des Projektes findet die öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema "Die Erfahrung Tschernobyl in der belarussischen Politik und Gesellschaft" statt. Auf dem Podium werden Experten und Vertreter esellschaftlicher Organisationen sowie internationaler Projekte miteinander diskutieren.
Organisation:
Zentrum für Zeithistorische Foschung Potsdam, Internationale Bildungs-und Begegnungsstätte "Johannes Rau", Internet-Journal "Novaja Evropa" mit Unterstützung der VolkswagenStiftung
Projektleiterin und Kontakt:
Dr. Melanie Arndt: arndt(at)zzf-pdm.de
Weitere Informationen:
www.after-chernobyl.de
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
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