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Delegationsreise des stellvertretenden Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen und Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Jurk, in die Republik Belarus vom 26. bis 28. März 2009

Delegationsreise des stellvertretenden Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen und Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Jurk, in die Republik Belarus vom 26. bis 28. März 2009

(auch im Anhang)

Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk (SPD) will Türen zum weißrussischen Markt öffnen.
Unter seiner Leitung wird eine knapp 30-köpfige Delegation vom 26. bis 28. März nach Minsk reisen.
„Sächsische Unternehmen - darunter Niles-Simmons, StarragHeckert, A-Form Mildenau und
Galvanotechnik Leipzig - sowie der Präsident der IHK zu Leipzig haben mich gebeten, ihre
Aktivitäten in Weißrussland politisch zu unterstützen", so Jurk. „Weißrussland ist mit seinem enormen
wirtschaftlichen Potenzial im Blickfeld von Unternehmen aus aller Welt. Vor allem die sächsischen
Maschinenbauunternehmen haben bereits Kontakte und dadurch einen gewissen Vorsprung. Wenn sie
den halten und ausbauen wollen, muss ihnen die sächsische Politik in Belarus zur Seite stehen."
Ein Blick auf die Entwicklung des sächsisch-belarussischen Außenhandels zeigt, dass der Zeitpunkt
dieser Unternehmerreise genau richtig ist: Das Exportvolumen ist 2008 gegenüber 2007 um 160
Prozent gewachsen, von 45 Mio. auf 116 Mio. Euro. Damit ist Weißrussland in der
Außenhandelsstatistik von Rang 50 auf Rang 38 aufgerückt.
„Die Reise soll neue Aufträge für sächsische Unternehmen bringen und damit hiesige Arbeitsplätze
sichern und wenn möglich neue schaffen. Die Erschließung neuer Märkte ist in einer wirtschaftlich
schwierigen Zeit besonders wichtig", so Jurk.
Auf dem Programm stehen Besuche der wichtigsten weißrussischen Unternehmen, mit denen
sächsische Unternehmen ihre Zusammenarbeit ausbauen wollen. Darunter ist das Belarussische
Fahrzeugwerk BELAZ, das zu den weltweit führenden Unternehmen gehört, die schwere
Erdbaugeräte, Kipper, Radlader und Flugzeugschlepper herstellen. Auch das Minsker Traktorenwerk
MTZ als zweitgrößter Traktorenhersteller der Welt steht auf dem Terminplan. Für eine neue
Fertigungsstrecke im Werk realisiert Niles-Simmons gemeinsam mit anderen sächsischen
Unternehmen einen 62-Millionen-Euro-Auftrag.
„Wir wollen die Zusammenarbeit sächsischer und weißrussischer Unternehmen auf weitere Bereiche
ausweiten", so Wirtschaftsminister Jurk, der dafür auch Gespräche mit politischen Vertretern führen
wird. Von besonderem Interesse sind der Energiesektor und die Umwelttechnik. Hier baut die
Dresdner STRABAG Umweltanlagen GmbH bereits ein Vorzeigeprojekt: Eine Kläranlage mit
Aufbereitung der Abfälle der Stadt Brest mit einem Umfang von rund 70 Mio. Euro. Ziel ist es auch
dabei weitere sächsische Unternehmen einzubinden.

zum DownloadGröße
PM Nr. 6 vom 23.03.09, de.pdf79.12 KB

29. März 2009 in Presseerklärungen der deutschen Botschaft in Belarus

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