Ökonomie spielt im politischen Diskurs über Belarus und die Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten eine untergeordnete Rolle. Dabei scheint gerade in der derzeitigen Situation das Handeln des belarussischen Regimes und die damit verbundenen Zugeständnisse an die EU vor allem von ökonomischen Beweggründen bestimmt zu sein.
Mit belarussischen Wirtschaftswissenschaftlern wollen wir über die wirtschaftliche Situation in Belarus im Zuge der internationalen
Finanzkrise und deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Politik sprechen. Hierbei soll es auch um die Frage gehen, in wieweit die
inzwischen begonnene Liberalisierung der Staatswirtschaft in Belarus auch eine Öffnung und Demokratisierung der Gesellschaft nach sich ziehen könnte.
Eröffnung und Grußwort: Dr. Andreas Wittkowsky, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.
Podiumsteilnehmer:
Dr. Jaroslaw Romantschuk, Forschungszentrum Ludwig von Mises, Minsk
Prof. Leonid Saiko, Analysezentrum Strategija , Minsk
Susanne Spahn, Wirtschaftsjournalistin, Berlin
Rotes Rathaus Berlin, Ferdinand-Friedensburg-Saal (Raum 338)
Die Podiumsveranstaltung wird im Rahmen des Förderprogramms Belarus durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
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