Am 15. Juni 2009 beginnt die Ausschreibung zur fünften Phase des Förderprogramms Belarus.
Die Partnerschaftsinitiativen haben drei Monate lang Zeit, Förderanträge zu stellen. Neu ist in der fünfte Phase – wie schon auf der Partnerschaftskonferenz in Geseke angekündigt – dass die Projekte über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert werden können. Alle erforderlichen Unterlagen finden interessierte Initiativen dann im Web.
Bis zum 15. September 2009 können deutsche und belarussische NGOs gemeinsam Anträge für kleine (bis 15.000 Euro) und große Projekte (bis 60.000 Euro Fördersumme) in folgenden Schwerpunktbereichen stellen:
1. Zivilgesellschaftliche Bildungsangebote und Lebenslanges Lernen 2. Verbesserung der sozialen Integration und Stärkung von Trägern der Sozialarbeit 3. Nachhaltiger Umgang mit Energie- und Umweltressourcen 4. Regionale Entwicklung und Agenda 21
Projekte können bis Ende September 2011 laufen. Reine Begegnungen und humanitäre Transporte können leider nicht gefördert werden, eine Kofinanzierung kommerzieller Projekte ist ebenfalls ausgeschlossen.
Wie schon in den früheren Förderphasen stehen die Experten des IBB Dortmund und der IBB Minsk Bewerbern mit Rat und Tat zur Seite. Ansprechpartner in Deutschland sind Olga Rensch, rensch(at)bb-d.de, Martin Schön, schoen(at)ibb-d.de
Die Ausschreibung und Bekanntgabe der genauen Antragsmodalitäten erfolgt hier: http://www.ibb-d.de/145/
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg