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A.Lukaschenko trifft mit der EU- Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner zusammen

25.06.2009, Pressemitteilung
Botschaft der Republik Belarus in Berlin

Die Republik Belarus strebt aufrichtig danach, gute Beziehungen mit der EU aufzubauen, dies erklärte der Präsident des Landes Alexander Lukaschenko beim Gespräch mit der EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik Benita Ferrero-Waldner am 22. Juni d.J. in Minsk.

Das Staatsoberhaupt zeigte sich zuversichtlich, das dieser Wunsch für beide Seiten von Vorteil wäre. Belarus sei der direkte Nachbar der Europäischen Union, auf die über die Hälfte des Handelsumsatzes des Landes entfalle. Im Gegenzug sei die Republik mit ihrer hoch entwickelten Industrie auf die neuen Technologien sowie auf Kredite aus Europa angewiesen.
A.Lukaschenko unterstrich dabei, dass sich Belarus nicht nur im geografischen Zentrum Europas befinde, sondern auch ein unabhängiger souveräner Staat sei und bleiben werde.

Wie er weiter ausführte, könne das Land, das eine Brüchenfunktion zwischen Russland und der Europäischen Unon spiele, auch der EU einiges anbieten. Neben den Transitmöglichkeiten leiste Belarus einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheit in Europa, indem es aktiv gegen illegale Migration, Drogen- und Nuklearstoffschmuggel vorgeht. Darüber hinaus zeichne sich das Land durch absolut stabile Situation aus. Es gäbe keinerlei konfessionelle oder ethnische Konflikte. Alle diese Voraussetzungen bilden eine tragfähige Basis für die Entwicklung der Beziehungen zwischen Belarus und der EU, so der Präsident. Frau Benita Ferrero-Waldner unterstrich ihrerseits, das sie die erste EU-Kommissarin überhaupt sei, die Minsk besuche. Dies habe eine symbolische Bedeutung und zeuge zugleich vom großen Potenzial der bilateralen Beziehungen. Sie würdigte die Schritte der belarussischen Seite, die dazu beigetragen hätten, dass die Europäer ihre Einstellung gegenüber dem Land überdacht hätten. Falls Belarus daran interessiert sei, die Zusammenarbeit mit der EU weiterhin auszubauen, wäre auch Brüssel dazu bereit, resümierte die Politikerin.

http://www.belarus-botschaft.de/de/presse_de.htm

30. Juni 2009 in Presseerklärungen der belarussischen Botschaft in Deutschland

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