Am 27. Juli 2009 fand auf Einladung von Rainer Lindner ein Abendessen zu Ehren des scheidenden weißrussischen Botschafters, S.E. Herrn Wladimir Skworzow, statt. In seiner Tischrede betonte Prof. Dr. Lindner die ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten 10 Jahren mit der belarussischen Botschaft in Berlin und persönlich mit Botschafter Skworzow. Dies war gerade in den schwierigsten Zeiten der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Belarus von großer Bedeutung.
Auch Botschafter a.D. Dr. Frick, Deutscher Botschafter in Minsk von 2000-2004, verwies auf die hohe Effizienz des Dreiecks „Deutsche Botschaft Minsk–Belarussische Botschaft in Berlin–dbg“ bei der erfolgreichen Durchführung des Minsk Forums hin. Boschafter Skworzow wird zurückgehen nach Minsk an das Außenministerium und als Leiter des Planungsstabes tätig sein. In dieser Funktion wird er weiterhin – wie er in seiner Rede betonte – für den stärkeren Ausbau der Beziehungen zu Europa und besonders zu Deutschland wirken und der dbg und dem Minsk Forum als kompetenter und zuverlässiger Partner zur Verfügung stehen.
Botschafter Skowrzow bestätigte während des Abendessens, das vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, der dbg und dem Minsk Forums gemeinsam veranstaltet wurde, die guten Beziehungen zu den drei Organisationen und bedankte sich für das ausgezeichnete Kooperations-Klima. Als weitere Gäste nahmen u.a. teil. Frau Claas, Länderkreissprecherin Belarus im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, Herr Pfanne, neuer Belarus-Referent im Auswärtigen Amt, Herr Tils, Deutsche Bank und Frau Morosov, Fa. Textima. Der Stv. Vorsitzende der dbg, Dr. Dirk Tröndle, betonte, dass die dbg an ihrem Engagement zur Förderung der deutsch-belarussischen Beziehungen in diesem Jahr mit mehreren Veranstaltungen, darunter dem Minsk Forum XII, festhalten werde.
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg