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Jugendliche aus Münster und Dortmund bauen einen Spielplatz in Belarus

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Das Workcamp Natura 2009 fand im Kinderzentrum "Nadeshda" am Wilejskoe Stausee vom 30. Juli bis zum 12. August statt. Jugendliche aus Italien, Deutschland und Belarus haben am Workcamp teilgenommen, das den Fragen der nachhaltigen Entwicklung und der Energieeffizienz gewidmet war. Das Projekt wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e. V. in Kooperation mit der Stiftung „Lebendige Partnerschaft“ in Belarus und der Nationalen Jugendumweltorganisation „Legambiente“ in Italien umgesetzt.
Diese Initiative ist eine von 13 innerhalb des Förderprogramms ewoca³ der Stiftung Mercator und des IBB e.V. 


Während des Workcamps haben die Jugendlichen aus Italien, Deutschland und Belarus einen Kinderspielplatz gebaut, die ins Kinderzentrum "Nadeshda" in den Ferien kommen, und einen Platz zur Erholung um den Teich eingerichtet haben: ein Pavillion, eine Brücke über den Teich, Bänke und eine Aussichtsplattform über dem Teich wurden gebaut.

Workcampteilnehmer haben im Zeltlager am Ufer des Wilejskoe Stausees gewohnt. Jeden Tag wurden für die Teilnehmer Bildungseinheiten und kleine Seminare zu den Themen Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung, Tschernobylkatastrophe veranstaltet, aber auch Ausflüge, Sportwettkämpfe, Spiele zur Förderung der interkulturellen Kommunikation. Während des Workcamps besichtigten die Jugendlichen das Dorf Stachowzy, wo von dem internationalen Wohlfahrtsverband "EcoDom" gemeinsam mit seinem deutschen Partner, dem internationalen Verein  "Heim statt Tschernobyl", 30 umweltfreundliche Häuser  für die Familien aus den durch die Tschernobylkatastrophe verstrahlten Regionen gebaut worden sind. Nach dem Lager blieben die Teilnehmer zwei Tage in Minsk, um die Hauptstatt zu erkunden. Unter anderem haben sie das ökologische Gymnasium ?19 und das Institut Belrad besichtigt.

Im Laufe von zwei Wochen haben die Jugendlichen viel sowohl in Theorie als auch über Praxis zu den Themen der nachhaltigen Entwicklung,  Energieeffizienz, Tschernobylkatastrophe erfahren. Auf solche Weise wurden die Projektteilnehmer zu den Umweltschutz-Agenten. Sie haben gelernt, den Energieverbrauch in der Schule aber auch zu Hause zu analysieren und die ensprechenden Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs zu ergreifen.

Mehr: http://www.ewoca.org/partner.html und  http://ibb.by/de/aktuelles/210

 

20. August 2009 in Initiativen

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