8. Medienakademie der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit für junge Nachwuchsjournalisten im Alter bis 35 Jahren, 5.-6. November 2009, Potsdam und Berlin
Im Zentrum der diesjährigen Medienakademie für junge Journalisten (bis 35 Jahren) steht das Thema "Medien(un)freiheit in Osteuropa". Die Berichterstattung hierzulande über die Medienentwicklung im östlichen Europa bietet ein diffuses Bild. Es reicht von der Feststellung eines weitgehend unabhängigen Journalismus und einer pluralen Presse, über Klagen eines wachsenden politischen und ökonomischen Drucks bis hin zu alarmierenden Artikeln über Morde und Mordversuche an Journalisten in einem Klima der Straflosigkeit. Auch die EU-Mitgliedschaft ist keine Garantie für eine kontinuierlich freiheitliche Medienentwicklung wie das Beispiel Bulgarien zeigt. Dort hat sich die Situation der Medienfreiheit in den vergangenen Jahren eher verschlechtert. In der jüngsten Rangliste der Organisation Reporter ohne Grenzen bildet es das Schlusslicht innerhalb der EU.
Die Medienakademie unternimmt eine Bestandsaufnahme über die Entwicklung der Medienfreiheit am Beispiel verschiedener Länder im (süd-)östlichen Europa. Gefragt wird nach den spezifischen politischen, sozialen und juristischen – auch historischen –
Bedingungen der jeweiligen Medienwirklichkeit.
Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter
http://www.freiheit.org/webcom/show_uebersicht_veranstaltungen.php/_c-131/_lkm-73/vname-476/vid-744/i.html
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Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung auf 30 Teilnehmer(innen) beschränkt ist und nur für junge Nachwuchsjournalisten im Alter bis 35 Jahre angeboten wird. Ein Nachweis der Pressetätigkeit bzw. -ausbildung ist erforderlich. Daher können Anmeldungen nur schriftlich entgegen genommen werden (samt Nachweis). Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit übernommen, die Reisekosten trägt die Teilnehmerin/der Teilnehmer.
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Regionalbüro Berlin-Brandenburg
Karl-Marx-Str. 2, 14467 Potsdam
Fon: 0331/7019-194, Fax: 0331/7019-198
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg