Ingo Petz liest erstmals in Minsk aus seinem neuen Buch „Kiwi Paradise. Reise in ein verdammt gelassenes Land“ (Droemer) und berichtet von seinem Leben in Neuseeland.
Veranstalter: Institut für Deutschlandstudien, IBB „Johannes Rau“ www.ibb.by
Eintritt: frei
Die Lesung findet auf Deutsch statt.
"Kiwi Paradise. Reise in ein verdammt gelassenes Land" ist das zweite Buch von Ingo Petz. Ironisch und hintergründig erzählt es die Geschichte seines gescheiterten Auswanderungsversuches nach Neuseeland. Einem Land, in dem Gelassenheit und Glücklichsein zur Religion erhoben wurden und in dem es keine Diktatoren, keine giftigen Tiere und keinen Pessimismus gibt. Neuseeland ist aber auch ein Land, das aus seiner Sehnsucht, seiner Abgeschiedenheit und Abseitigkeit einen Großteil seiner Lebenskraft bezieht. Unter diesen extremen Bedingungen werden bizarre und bodenständige Lebensformen geboren, die sich durch eine extreme Zufriedenheit auszeichnen. Um diesen zu begegnen ist Petz mit Delfinen geschwommen, hat Urwälder durchkämmt, ist nach Hobbingen gefahren und in die entlegensten Orte gefahren. Dabei hat er unter anderem den letzten Abenteurer Sir Edmund Hillary getroffen, hat mit Neuseelands Nationaldichter Sam Hunt Tischtennis gespielt und mit dem Chef des Mini-Landes Tokelau Rum getrunken. Immer mit der Frage im Gepäck, ob das Glück am anderen Ende der Welt ein spezielles ist. Petz wuchs in den Wäldern der Vor-Eifel auf. Seine Neugier, seine Liebe zur Natur und seine interkulturelle Kompetenz trieben ihn später in die abgelegensten Fußgängerzonen des Rheinlandes und in die unwegsamen Satellitenstädte von Wolgograd, Baku und Minsk sowie nach Neuseeland. Petz studierte Osteuropäische Geschichte und Slawistik in Köln und Russland. Heute lebt er als Eremit im Dschungel von Berlin und schreibt u.a. für die "Süddeutsche Zeitung" und für "Der Standard" über abseitige Welten in unserem Universum.
„Eine launige Entdeckungsreise mit einem Entdecker, der sich selbst nicht ganz ernst nimmt.“ Die Presse (Wien)
"Zu sehen ist so ein Neuseeland, das den meisten Reisenden verborgen bleibt und somit den Kiwi-Staat fast 250 Jahre nach James Cook neu entdeckt." Süddeutsche Zeitung
Infos: http://www.droemer-knaur.de/buecher/Kiwi+Paradise.190762.html
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
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