Die Evangelische Akademie Arnoldshain (bei Frankfurt am Main) veranstaltet in Zusammenarbeit mit der "Stiftung, Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und dem Goethe-Institut eine Tagung zum Thema "Grenzüberschreitungen 1939-1989-2009". Aus der Perspektive des Jahres 2009 möchte sich die Tagung mit Spuren und Folgen der geographischen und zivilisatorischen Grenzüberschreitungen von 1939 und 1989 befassen und der Frage nachgehen: Wie wirken die überwundenen Grenzen des vergangenen Jahrhunderts nach und welche neuen Grenzen bestimmen das 21. Jahrhundert?
Mitwirkende:
Dr. des. Felix Ackermann, Institut für angewandte Geschichte, Leiter des Förderprogramms der Geschichtswerkstatt Europa, Frankfurt, Oder
Jakob Hoffmann, Mitglied der Jury der Evangelischen Filmarbeit, Frankfurt am Main
Dr. Ulrike Jureit; Historikerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hamburger Institut für Sozialforschung
Nadja Rademacher, Leiterin des GoEast Filmfestivals in Wiesbaden
Nikola Richter, Autorin und Journalistin, u.a. für das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, Berlin
Außerdem: Junge Filmemacher/innen aus Deutschland, Israel, Mittel- und Osteuropa, Preisträger aus dem Kurzfilmwettbewerb
"Grenzüberschreitungen" (www.goethe.de/grenzueberschreitungen)
Wladimir Piskunowitsch (Belarus), Ester Amrami, Ulrich Aschenbrenner (Deutschland), Hilla Lavie, Yaron Dahan (Israel), Inga Zinovjeva (Lettland), Beata Caliñska, Roman Przylipiak (Polen), Xenia Udodowa (Russland) und Aron Egal (Ukraine)
Die Preisträger präsentieren in Arnoldshain ihre Kurzfilme und diskutieren mit den Referenten und dem Publikum über das europäische Gedächtnis, Erinnerungskultur, Geschichtsbilder in Ost und West und darüber, wie sich der Alltag nach 1989 verändert hat.
Näheres erfahren Sie unter http://www.evangelische-akademie.de/tagung_624.html
Tagungsort: Evangelische Akademie Arnoldshain, Am Eichwaldsfeld 3, 61389 Schmitten/Taunus
Anmeldung: Jutta Theil, Tel: 06084 /95 98 -132, theil(at)evangelische-akadmie.de
Bei Anmeldung in Gruppen (ab 4 Personen) können auf Anfrage besonders günstige Konditionen gewährt werden.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein und würden uns freuen, wenn Sie weitere Interessenten auf die Veranstaltung hinweisen könnten.
Goethe-Institut Zentrale
Bereich 34/Film, Fernsehen, Hörfunk
Dachauer Str. 122
80637 München
Tel.: +49 89 15921- 354
Fax: +49 89 15921- 439
E-Mail: sosnowska(at)goethe.de
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
Kommentare
Kommentar hinzufügen