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Pressemitteilung Minsk Forum XII

Minsk Forum XII im Zeichen der Östlichen Partnerschaft

Annäherung zwischen der EU und Belarus und die gemeinsame Bewältigung der Wirtschaftskrise stehen vom 4. bis 6. November im Mittelpunkt der Gespräche in Minsk

„Belarus und die Östliche Partnerschaft: Perspektiven für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ – so lautet das Motto des Minsk Forum XII, das am Mittwoch, den 4. November, in der belarussischen Hauptstadt Minsk eröffnet wurde. Drei Tage lang diskutieren rund 300 Teilnehmer aus Deutschland, Belarus und vielen Ländern des östlichen Europa in der IBB Minsk über die Zukunft der belarussisch-europäischen Beziehungen.

„Die Aufnahme von Belarus in das Programm der Östlichen Partnerschaft der Europäischen Union markiert de facto das Ende der seit 1997 bestehenden Kontaktsperre“, sagte der Vorsitzende des Minsk Forums, Prof. Dr. Rainer Lindner, zum Auftakt der Gespräche. „Brüssel und Minsk bewegen sich aufeinander zu. Diesen Prozess der Annäherung wollen wir mit dem Minsk Forums XII nachhaltig unterstützen.“ Einen besonderen Schwerpunkt in diesem Jahr bildet auch die Suche nach gemeinsamen Wegen aus der internationalen Wirtschaftskrise. „Angesichts der Krise ist klar: jetzt kommen die eigentlich schweren Fragen auf uns zu – Fragen, die nur gemeinsam zu lösen sind“, sagte Lindner.

An den Diskussionsrunden nehmen auch in diesem Jahr Vertreter der belarussischen Regierung und der Opposition gleichermaßen teil. „Das Minsk Forum unterstreicht damit erneut seine Bedeutung als wichtigste Plattform für den Austausch innerhalb der Gesellschaft in Belarus und zwischen Belarus und seinen Nachbarländern“, sagte Lindner, der das Forum 1997 ins Leben gerufen hatte.

Wiederum sind zahlreiche Experten von EU-Kommission, Weltbank, von Wirtschaftsunternehmen, Universitäten und Stiftungen aus Deutschland und dem ganzen östlichen Europa nach Minsk gereist. Hochrangigster Vertreter ist Vladimir Makej, Leiter der Administration des belarussischen Präsidenten, der gemeinsam mit dem Deutschen Botschafter in Minsk, Dr. Gebhardt Weiß, das Minsk Forum mit einem Grußwort eröffnete. Erwartet werden zudem die stellvertretenden belarussischen Minister für Außenpolitik, Industrie und Wirtschaft, der stellvertretende Außenminister von Litauen sowie der Botschafter von Schweden in Minsk. Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Klaus Mangold, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft. Dieser analysierte das wirtschaftliche Potenzial von Belarus, das in den vergangenen Monaten seine Anstrengungen verstärkte, marktwirtschaftliche Reformen umzusetzen und sich für westliche Investoren zu öffnen.

Der Ost-Ausschuss zählt neben der Bertelsmann Stiftung und dem German Marshall Fund in diesem Jahr erstmals zu den Förderern des Minsk Forums. Außerdem wird die Konferenz von der Robert Bosch Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Hanns-Seidel-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung, dem OSZE Büro Minsk, der IBB „Johannes Rau“ in Minsk und der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Minsk unterstützt.

Organisatorin des Minsk Forums XII ist auch in diesem Jahr die deutsch-belarussische gesellschaft (dbg). Neu ist die Eröffnung eines Minsk Forum Office in Berlin, das das Forum auf deutscher Seite vorbereitet und die in Minsk begonnenen Diskussionen in den nächsten Monaten durch eigene Veranstaltungen in Berlin im Rahmen des Minsk Forum- Prozesses fortsetzen möchte.

Kontakt:

(Berlin)
Minsk Forum/dbg-Office Berlin
Schillerstraße 57
10627 Berlin
Telefon: 0049-(0)30-31517485
Mail: minskforum@dbg-online.org

(Minsk)
Minsk-Forum-Office/Minsk
Pr. Gasety Pravda 11
Minsk 220116
Tel: 00375 – 17207 49 72
Mail: minskforum.by@dbg-online.org

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22. November 2009 in Minsk Forum

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