Angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise widmet sich die Tagung vor allem dem Problem der regionalen und sektoralen Integration der Volkswirtschaften des östlichen Europas in die Weltwirtschaft.In den letzten beiden Jahrzehnten waren unterschiedliche Entwicklungspfade der Volkswirtschaften auf dem Weg zu einer globalen Einbettung zu beobachten. Dies gilt auch und häufig erst recht auf subnationaler, regionaler Ebene. Die Strategien der maßgeblichen Akteure reichen von einer quasi-autonomen Konzentration auf Rohstoffgewinnung und einseitigen Handel bis hin zur intensivsten internationalen Arbeitsteiligkeit und Kapital- und Wissensverflechtung im Dienstleistungssektor.
Die Referenten sind eingeladen, die unterschiedlichen politisch-ökonomischen ebenso wie die räumlich-ökonomischen Strategien, die in Osteuropa in den letzten Jahren angewandt wurden, vor allem bezüglich der dadurch produzierten Krisenanfälligkeit der Regionen oder ganzer Volkswirtschaften, bezüglich ihrer Reaktionskapazitäten ebenso wie ihrer Widerstandsfähigkeit und den Chancen zur Weiterentwicklung gerade unter den Bedingungen der Krise zu diskutieren. Die räumliche Differenzierung der sozialen Effekte der Krise auf die Bevölkerung (ökonomisch-soziale Polarisierung, Migration, Arbeitswanderungen usw.) werden ein weiteres Thema der Tagung sein.
Die Tagung findet in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde und dem Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft statt. Veranstaltungsorte sind das
Zeitgeschichtliche Forum Leipzig
Grimmaische Str. 6
04109 Leipzig
am 3. Dezember sowie am 4. Dezember das
Fraunhofer-Zentrum für Mittel- und Osteuropa
Städtisches Kaufhaus Leipzig
Neumarkt 9-19
04109 Leipzig
Zu Ihrer Information finden Sie anbei das vorläufige Programm.
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Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.
German Association for East European Studies
Schaperstr. 30
D-10719 Berlin
Tel.: +49(0)30 214 784 12
Fax: +49(0)30 214 784 14
Mail: info(at)dgo-online.org
Web: www.dgo-online.org
| zum Download | Größe |
|---|---|
| Programm.pdf | 335.47 KB |
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
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