Etiketten gibt es viele, ein Gesicht hat Belarus in der internationalen Wahrnehmung kaum. Die einen sehen in Belarus die Sowjetunion im Kleinformat, die andern ein europäisches Kuba, für die meisten aber ist dieses Land ein weisser Fleck im Osten, ein leerer Raum. Dem jungen Fotografen Andrei Liankevich gelingt es, mit feiner Ironie und ästhetischem Gespür ein differenziertes, manchmal fast surreal anmutendes Bild seiner Heimat zu zeichnen. Mit seiner künstlerischen Herangehensweise nähert er sich dem Alltag der Menschen an und gewährt damit unerahnte Einblicke, die der häufig verengten Sicht auf die letzte Diktatur Europas eine neue Dimension hinzufügt.
Andrei Liankevich, geboren 1979 in Grodno, lebt heute in Minsk. Nachdem er in Europa bereits gut rezipiert wird, sind nun seine Arbeiten erstmals in der Schweiz zu sehen. 2009 hat Liankewich den Humanity Photo-Award der Unesco und den ersten Preis des Polish Photography Contest gewonnen.
VERNISSAGE
Freitag, 26. Februar 2010, 19 Uhr
Begrüssung & Einführung:
Nadine Schneider, Forum Schlossplatz;
Madeleine Rey, Kulturkontakt Aargau- Belarus;
Christoph Ruckstuhl, Kurator
Musik: AKANA, Volksgesang aus Belarus
ÖFFNUNGSZEITEN
Mi/Fr / Sa 12–17 Uhr
Do 12–20 Uhr, So 11–17 Uhr
Karfreitag, 2. April geschlossen
Forum Schlossplatz
Laurenzenvorstadt 3
5000 Aarau
Telefon 062 822 65 11
Mehr Informationen finden Sie hier: Forum Schlossplatz Aarau und Anzenberger Gallery.
Kommentare
Einer der besten
26. Januar 2010 von Anonym, vor 6 Wochen 1 Tag
Kommentar ID:49
Einer der besten belarussischen Fotografen! http://www.liankevich.com/
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