Termin: 01.08.2010 - 18.08.2010
Unser Workcamp führt uns nach Bobrujsk, ins Herz von Belarus. Bobrujsk liegt 150 km südlich der Hauptstadt Minsk. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt von der deutschen Wehrmacht besetzt. Während der dreijährigen Besatzungszeit verlor Bobrujsk, ehemals mit 30 Synagogen im Stadtbild auch als „Hauptstadt Israels" bekannt, zwei Drittel seiner Bevölkerung. Insbesondere die jüdische Bevölkerung wurde Opfer der Vernichtung. Neben den Pflegearbeiten auf den Kriegsgräberstätten möchten wir den weißen Fleck „Belarus" auf der Landkarte neu colorieren: Wir werden uns der Hauptstadt Minsk architektonisch nähern und Seminare zum NS-Regime, zum Stalinismus und zur gegenwärtigen politischen Situation anbieten. Des Weiteren werden wir auch die kulturelle und künstlerische Szene Belarus' nicht vernachlässigen und einige bekannte zeitgenössische Persönlichkeiten treffen. Weiterhin werden wir Ausflüge zur Gedenkstätte Chatyn sowie einige Stadtbesichtigungen machen. Wir werden Studenten kennen lernen, baden und Sport treiben sowie alles tun, um Belarus mit seinen gastfreundlichen Menschen kennen zu lernen.
Inhaltliche Details und Reiseinfos:
Teilnehmer/innen: 28 Jugendliche aus Deutschland und Belarus im Alter von 18 - 25 Jahren
Mindesteilnehmendenzahl: 15
Reiseroute: selbstständige An-/Abreise bis/von Berlin. Ab Berlin mit dem Zug nach Bobrujsk und zurück
Unterbringung/ Verpflegung: Kinderferienlager in Bobrujsk; Vollverpflegung
Pass/Visum: gültiger Reisepass muss bis zum 30.04.2010 vorliegen
Gesundheitsbestimmungen: Impfschutz gegen Hepatitis A,Tetanus, FSME(Zecken)und Diphtherie empfohlen
Vorbereitungstreffen (ggf. Nachbereitungstreffen): voraussichtlich Anfang Juni 2010
Anmeldefrist bis: 15.04.2010
Teilnahmebeitrag: 300 €
Anmeldung bei: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Landesverband Sachsen
Schiller Galerie/ Loschwitzer Str. 52 a
D-01309 Dresden
Tel.: (03 51) 3 14 37 -30
Fax: (03 51) 3 14 37 -70
Email: jugend-sachsen(at)volksbund.de
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg