Gesucht: Engagierte Bibliothekare und Bibliothekarinnen für die Teilnahme an einem trinationalen Projekt der ACS, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Schüler und Christliche Bildungsinitiative e.V. Hannover/Deutschland, Stiftung "Rodowo" - Sorkwity/Polen, NGO "Modem" - Grodno/Belarus, finanziert von der Robert-Bosch-Stiftung und der Stefan Batory Stiftung.
Projektbeschreibung:
Ziel des Projektes ist es, einen Prozess anzustoßen, in dem kleine Bibliotheken in ländlichen Gebieten zu lokalen Zentren sozialer und kultureller Aktivitäten werden. Solche Zentren sollen der voranschreitenden Lockerung persönlicher Bindungen und dem Rückgang sozialer Beziehungen, die sich inzwischen auch in vielen Dörfern und Kleinstädten bemerkbar machen, entgegenwirken. Zu diesem Zweck werden Mitarbeiter von Bibliotheken aus ländlichen Regionen der drei Partnerländer gezielt geschult. Schulungsinhalte sind etwa Projektmanagement und Fundraising. Darüber hinaus lernen sie durch den Erfahrungsaustausch mit den Kollegen, unter Anderem bei Besuchen von Bibliotheken in der Umgebung des Schulungsortes. Nach Beendigung des Projekts setzen sie idealerweise als sogen. Multiplikatoren die Arbeit fort. Bibliotheken können heute nach unser Vorstellung mehr sein als ein Ort zum Lesen und Bücher ausleihen. Sie eignen sich auch dazu, soziales Zusammenleben und kulturelle Aktivität in ländlichen Gebieten zu fördern. Dieses Projekt kann ihnen dabei helfen.
Das Seminar vom 27. April (Anreise) bis 3. Mai (Abreise) findet auf dem idyllisch gelegenen Gelände der polnischen Partnerorganisation in Sorkwity, Masuren (www.rodowo.pl) statt. Es wird gedolmetscht. Für den Aufenthalt fallen den Teilnehmern und Teilnehmerinnen keine Kosten an. Reisekosten werden rückerstattet.
Wenn Sie Lust auf einen Austausch mit Kollegen aus anderen Ländern haben und gewillt sind, Veränderungen in ihrem Umfeld anzustoßen, melden Sie sich bei den Projektkoordinatoren der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Schüler und Christliche Bildungsinitiative e.V.:
Jochen Empen
jempen(at)uni-bremen.de
Jens Hansel
jens.hansel(at)acs-cbi.de
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg