Tag der Pressefreiheit: OSZE-Beauftragte für Medienfreiheit stellt Informationsfreiheit-Projekt vor.
Am Internationalen Tag der Pressefreiheit steht in diesem Jahr das Grundrecht auf Informationsfreiheit im Mittelpunkt. Das Recht auf Informationsfreiheit ist wesentlicher Bestandteil des in Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankerten Grundrechts auf Meinungsfreiheit. Access Info, Madrid, und das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost, Berlin, präsentieren deshalb am 3. Mai ihr gemeinsames Projekt Legal Leaks.
Das Projekt ermutigt und qualifiziert Journalisten und Blogger in Europa, Informationsfreiheitsrechte selbstverständlich als Rechercheinstrument zu nutzen. Im Rahmen von Legal Leaks wurde in Zusammenarbeit mit der OSZE ein toolkit entwickelt, das Journalisten und Bloggern praktische Hinweise gibt, wie sie das Recht auf Informationsfreiheit für ihre Recherchen einsetzen und recherchierte Daten sichern können – insbesondere auch bei transnationalen Recherchen. Das auf mehrere Jahre angelegte Projekt integriert Trainings-, Beratungs- und Lobbyelemente. Legal Leaks soll sich als langfristiges Netzwerk etablieren, das Lokaljournalisten und investigativ arbeitende Journalisten gleichermaßen als Anlaufstation kennen und nutzen.
Das Legal Leaks-Projekt stellen in einer Pressekonferenz am
Montag, 3. Mai 2010,
um 10.30 Uhr,
im ARD-Hauptstadtstudio
vor:
Dunja Mijatovi?, OSZE, Beauftragte für Medienfreiheit, Wien
Hristo Hristov, Tageszeitung Dnevnik, Journalist und Redakteur, Sofia
Helen Darbishire, Access Info, Geschäftsführerin, Madrid
Christian Mihr, n-ost, Leiter medienpolitische Projekte, Berlin
Die Pressekonferenz von n-ost und Access Info ist der erste öffentliche Termin von Dunja Mijatovi? in Deutschland. Die OSZE-Medienfreiheitsbeauftragte ist erst seit Mitte März im Amt.
Mehr Informationen zu Legal Leaks: www.legalleaks.info
PRESSEKONTAKT:
Hanno Gundert, Geschäftsführer
Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost
Neuenburger Straße 17
D-10969 Berlin
www.n-ost.de
Tel: +49-30-259 32 83-0
E-Mail: n-ost(at)n-ost.de
| zum Download | Größe |
|---|---|
| 2010-04-21PM_Legal_Leaks_PK.pdf | 89.26 KB |
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
Kommentare
Kommentar hinzufügen