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Friedrichshafener Woche in Polozk (4.-9.09.2013)

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„Friedrichshafener Woche“ in Polozk ein voller Erfolg

52 Häfler mit vielen Eindrücken aus weißrussischer Partnerstadt zurück
Abwechslungsreiches und begeisterndes Festprogramm

Die erste „Friedrichshafener Woche“ in Polozk war ein voller Erfolg! Mit diesem Eindruck kehrten insgesamt 52 Bürger und Bürgerinnen aus der weißrussischen Partnerstadt zurück. Auch das erste Zusammentreffen zwischen Bürgermeister Peter Hauswald und Nikolai Schewtschuk, dem neuen Vorsitzenden des Exekutivkomitees, verlief vielversprechend und auf sehr freundschaftlicher Basis. Beide Seiten bekräftigten ihre Absicht zur weiteren bilateralen Zusammenarbeit. Konkrete Vorschläge und Initiativen, die vom Polozker Stadtoberhaupt übergeben wurden, werden im städtischen Arbeitskreis Polozk noch besprochen – mit einer Vertragsunterzeichnung ist nach jetzigem Stand im Dezember 2013 zu rechnen.

Ein absoluter Höhepunkt war der begeisternde Festabend im Polozker Kulturpalast, der mit einem hochkarätigen und abwechslungsreichen Programm aufwartete. Als musikalische Botschafter erster Güte präsentierten sich die acht jungen Männer der Ettenkircher Blechbläserband „Brasserie“, die mit Titeln wie „Die Fischerin vom Bodensee“ oder „Rosamunde“ die Stimmung bei Gästen und Gastgebern in ungeahnte Höhen trieben und so zu echten Publikumslieblingen wurden.

In der „Konferenz über die Entwicklung und Zusammenarbeit“ zwischen Unternehmen aus Polozk und Friedrichshafen und  jeweiliger Umgebung ging es in erster Linie darum, „sich gegenseitig kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Möglichkeiten auszuloten“, wie Dieter Broszio, Leiter des Geschäftsfeld International der IHK Bodensee-Oberschwaben betonte. Polozks stellvertretender Bürgermeister Alexander Kolodynski gab der Experten-Versammlung ein umfassendes Bild der Strukturen und Betriebe aus der Polozker Region und warb um „strategische Investoren“.  „Wir sind im Baumaschinen-Bereich in sieben Ländern der GUS-Staaten tätig. Die Zusammenarbeit mit Deutschland funktioniert sehr gut“, berichtete Larissa Bolotnikowa, Hauptgeschäftsführerin der Zeppelin GmbH Weißrussland.

Mit Aufmerksamkeit wird in der belarussischen Partnerstadt der Verlauf des Medienwettbewerbs „Polozk schreibt für Friedrichshafen“ verfolgt, der vom Südkurier, den Städten Friedrichshafen und Polozk, dem Häfler Partnerschaftsverein „Freundeskreis Polozk“, der Uni Polozk und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gemeinsam getragen wird. Teilnehmende Germanistikstudenten stellten einem gespannten deutsch-weißrussischen Publikum auf sehr unterhaltsame Weise das Projekt und ihre eigenen Arbeiten vor. Der Vortrag von Brigitte Geiselhart zum journalistischen Alltag in Deutschland und zur Situation der Tageszeitungen in Friedrichshafen fand sowohl bei den Zuhörern als auch bei den örtlichen Medien großes Interesse. Der private Fernsehsender „Telekompagnie Sammat“ organisierte ein spontanes Live-Interview.

Dass sich die Gastgeber bei der Vorbereitung der Festwoche viel Mühe gaben, wurde auch in der Kunstgalerie, wo die Städtepartnerschaft aus Sicht der Polozker Bürgerinnen und Bürger thematisiert wurde,  und bei der Präsentation einer Zeppelin-Ausstellung deutlich. Beim Besuch der katholischen Kirchengemeinde St. Babola, durfte man sich ein Bild davon machen, dass durch die Unterstützung von Häfler Katholiken caritative Strukturen auf einem guten Weg sind. Nicht zuletzt gab die „Friedrichshafener Woche“ den Reiseteilnehmern die Gelegenheit, viele über lange Jahre gewachsene Beziehungen mit ihren Freunden in Polozk zu pflegen.

Brigitte Geiselhart

 

 

 

 

 

 

11. Oktober 2013 in Initiativen

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