Gut 20 Stunden mit dem Zug von Berlin aus in östliche Richtung erstreckt sich ein von Seen und Sümpfen durchsetztes Land, das uns essenziell als „Europas letzte Diktatur“ bekannt ist: Belarus.
Wer sein Denken nicht von gängigen Klischees und Vorurteilen bestimmen lassen will, dem bietet sich im Rahmen einer vom Volksbund durchgeführten Jugendbegegnung die Möglichkeit dieses Land samt seiner Bevölkerung besser kennenzulernen.
Auf den Spuren der Geschichte, die insbesondere die Ereignisse des 20. Jahrhunderts dort hinterlassen haben, setzten die Teilnehmer eines binationalen Camps sich u.a. mit den Jahren des 2. Weltkrieges sowie der Zeit des Stalinismus auseinander.
Gemeinsam arbeiten belarussische und deutsche Teilnehmer sowohl auf deutschen als auch auf sowjetischen Kriegsgräberstätten und Denkmälern vor Ort.
Doch auch das gegenwärtige Belarus kommt nicht zu kurz. Ob Gomel oder die pulsierende Hauptstadt Minsk – beides sind Städte, die man gesehen haben sollte.
Darüber hinaus erfolgt eine Betrachtung Belarus unter ökologischen Gesichtspunkten. Immerhin sind die Folgeschäden durch den Reaktorunfall in Tschernobyl im Süden des Landes bis heute spür- und sichtbar.
Belarus präsentiert sich als ein Land mit unterschiedlichsten Facetten, die es zu entdecken gilt.
Infos über das Begegnungsprojekt
Für nähere Informationen bitten an ohdkempkens@gmx.de
Anmeldungen an viktoria.hase@volksbund.de
Reisezeitraum: 01.08.2010 - 18.08.2010
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
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