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Die Europäische Humanistische Universität, die seit ihrer erzwungenen Schliessung in Minsk 2004 nunmehr in Vilnius im Exil existiert, ist eine belarussische Universität auf EU-Boden. Meiner Ansicht nach stellt sich sehr aktuell die Frage, ob seitens der EU und speziell seitens Deutschlands diese Institution im Rahmen der Bildung und Ausbildung der jungen belarussischen Generation im geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich ausreichend genutzt wird.
Ist es der erklärte Wille der EU und Deutschlands entscheidend Mitzuwirken beim Füllen der offensichtlich in Belarus bestehenden Lücke im Bereich der wissenschaftlichen Bildung in den Geistes- und Sozialwissenschaften, so steht meiner Ansicht nach jetzt die Diskussion an, ob man das "Instrument" EHU in diesem Zusammenhang nicht noch entscheidend stärken sollte.
Dazu könnte in Deutschland eine breite Kooperation staatlicher und nicht-staatlicher Stellen, insbesondere Stiftungen und Universitäten, beitragen.
Dieser Beitrag sowie das anhängende Dokument sollen ein Anfang sein; der Versuch Reaktionen, Vorschläge, Kommentare und Kritik zu sammeln, mit dem Ziel einschätzen zu können, ob es auf deutscher Seite (und danach auf EU-Ebene) an einer europäischen Stärkung der EHU in Richtung Belarus Interesse und Handlungsbereitschaft gibt; und dies dann zusammenzuführen.
Ich freue mich auf hoffentlich zahlreiche Beiträge.
| zum Download | Größe |
|---|---|
| EHU_DuEU_dbg_0609.pdf | 35.79 KB |
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Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
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