Zwangsarbeiter aus Belarus

Veranstaltungsbild

Foto: dbg, 2018

Die deutsch-belarussische gesellschaft führte in 2017-2018 mit Partnern aus Belarus und Deutschland ein Projekt mit dem Titel „Zwangsarbeiter aus Belarus während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und ihr Leben nach der Rückkehr in die Heimat“ durch. Ziel war es, die Erinnerung an die Zwangsarbeit in den belarussischen und deutschen Gesellschaften anzuregen sowie historische Materialien und Information in Belarus zu sammeln und zu dokumentieren.

Die Begegnungen mit den Zeitzeug*innen und die Dokumentation ihrer Erlebnisse bildeten das Kernstück der Projektarbeit. Im Laufe des Projektes wurden ein Film zum Thema gedreht und eine Fotoausstellung produziert, die in Belarus und Deutschland öffentlich präsentiert wurden. Darüber hinaus fand eine Studienreise von Journalist*innen und Aktivist*innen aus Deutschland nach Belarus statt. Sie konnten eine Woche an dem Projekt mitwirken und mit Zeitzeug*innen und Expert*innen der Erinnerungskultur ins Gespräch kommen.

Partner waren die Organisation „Historyka“ in Belarus und das „DOM – deutsch-russisches Haus für Begegnung, Bildung und Kultur in Landshut“ in Deutschland. Das Projekt wurde von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" gefördert.

Hier finden Sie Informationen zum "Oral History Archive" in Belarus.

Film „Ostarbeiter: Zwangsarbeiter aus Belarus. Die Rückkehr ins Leben“