Vier osteuropäische Zeitungen, eine Nachrichtenagentur und ein russischer Journalist erhalten die Gerd Bucerius-Förderpreise Junge Presse Osteuropas 2005. Er wird gemeinsam verliehen von der ZEIT- Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg, und der norwegischen Institusjonen Fritt Ord, Oslo und geht an Medien und Journalisten in Osteuropa, die für Qualitätsjournalismus und unabhängige Berichterstattung stehen.
Die ZEIT-Stiftung und ihre norwegische Partnerstiftung Fritt Ord vergeben das Preisgeld von insgesamt 140.000 Euro an:
- die russische Wochenzeitung Novoje Vremja, Moskau, sie erhält 30.000 Euro;
- die Wochenzeitung Tschetschenskoje Obschestwo, Nazran, erhält 30.000 Euro;
- die Agentur BelaPAN, Minsk, erhält 40.000 Euro;
- der Vitebskiy Kuryer, Vitebsk, erhält 20.000 Euro;
- die Tageszeitung Resonansi aus Tiflis erhält 10.000 Euro;
- der Journalist Semen Nowoprudski aus Moskau erhält 10.000 Euro.
Die Entscheidungen traf eine unabhängige Jury, der Dr. Christoph Bertram, Berlin; Dr. Falk Bomsdorf, Moskau; Prof. Dr. Jo Groebel, Düsseldorf; Thomas Roth, Berlin; Dr. Theo Sommer, Michael Thumann, beide Hamburg; Vibeke von Sperling, Kopenhagen; Dr. Markus Wehner, Berlin; Dr. Hans-Georg Wieck, Berlin, angehören.
Die Preise werden am 14. Juni 2005 im Nobel-Institut in Oslo verliehen.
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg