Am 18. und 19. November 2010 findet in Berlin das zweite Treffen des Zivilgesellschaftlichen Forums (Civil Society Forum) der Östlichen Partnerschaft statt. Das Programm der Östlichen Partnerschaft verfolgt das Ziel, die politischen und wirtschaftlichen Reformen in den ehemals sozialistischen Ländern Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau, Ukraine und Belarus zu unterstützen und ihre Zusammenarbeit mit der Europäischen Union zu vertiefen. Das länderübergreifende Zivilgesellschaftliche Forum ist ein integraler Bestandteil der Östlichen Partnerschaft. Erstmals erhalten zivilgesellschaftliche Organisationen damit eine institutionelle Rolle in dem Prozess politischer Annäherung in Europa.
Zu dem Treffen in Berlin werden neben Vertretern von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus den Zielländern der Östlichen Partnerschaft auch Vertreter europäischer Institutionen und Beobachter aus Drittstaaten anreisen. Neben Diskussionen zu Demokratie und Menschenrechten, Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit geht es auch darum, die Kontakte der zivilgesellschaftlichen Akteure untereinander zu vertiefen und ihren Dialog mit den Regierungen in den Mitgliedsstaaten der Östlichen Partnerschaft zu unterstützen. Das diesjährige Zivilgesellschaftliche Forum dient zudem einer Bestandsaufnahme des bisher Erreichten und bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, die eigenen Strategien weiter zu entwickeln.
In Berlin angesiedelte Stiftungen, Vereine und andere Organisationen nehmen das Treffen des Zivilgesellschaftlichen Forums 2010 zum Anlass, um eine Reihe von Veranstaltungen zu Themen der Östlichen Partnerschaft sowie der Zivilgesellschaft in deren Zielländern zu organisieren. Hierzu haben sie vor allem die Teilnehmer des Forums, aber auch Politiker und externe Experten eingeladen. Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde freut sich, Ihnen anbei eine Übersicht dieser Begleitveranstaltungen zur Verfügung stellen zu können. Details zu einzelnen Veranstaltungen sind, soweit sie hier nicht aufgeführt sind, bei den angegebenen Ansprechpartnern zu erfahren.
www.dgo-online.org
Announcement
Eastern Partnership webpage
Eastern Partnership Civil Society Forum
Second Eastern Partnership Civil Society Forum
Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg
Kommentare
Kommentar hinzufügen