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29.05.2015 The Guardian

Über eine mögliche Abkehr von der engen Russlandbindung in der belarussischen Politik spekuliert Mikalai Anishchanka im britischen Guardian:

Clearly unsettled by the recent war between Russian-backed separatists and national army forces in eastern Ukraine, Lukashenko has now stepped up a campaign to strengthen his country’s ties to Europe (...).
He has also been cautious to address the subject of Russian influence: in April, the president raised concerns about the rise of pro-Russian NGOs in Belarus

Artikel "Is Belarus and Russia's 'brotherly love' coming to an end?" (The Guardian, 29.05.2015)

21.02.2015 Schwarzwälder Bote

Der Schwarzwälder Bote über Meinungsfreiheit in Belarus und die Journalistin (und freie Mitarbeiterin der Zeitung) Tatsiana Zelenjuk, die im Oktober 2014 aus Belarus nach Deutschland ausgewandert ist:

"Eltern beispielsweise hielten sich zurück, um ihren Kindern keine Chancen zu verbauen. Auch ihre Mutter sage immer: 'Keine Politik bitte. Macht nichts mit Politik.'

Trotz aller Erfahrungen: Weißrussland sei nicht mit Nordkorea zu vergleichen. Allerdings, schränkt sie: Dort ist sie selbst noch nicht gewesen. Und als die 28-Jährige in Belarus noch als Dolmetscherin für deutsche Besuchergruppen gearbeitet hat, bekam sie oft zu hören: Weißrussland ist ganz anders als erwartet.

'Es ist schön, wenn man seine Meinung frei äußern kann", sagt Tatsiana Zelenjuk. Aber sie fragt auch: 'Was ist schon wirklich frei?'"

Artikel "'Macht nichts mit Politik bitte'" im Schwarzwälder Boten, 16. Januar 2015

18.11.2014 Schwarzwälder Bote

Über eine Belarus-Reise zweier Feuerwehrleute aus Haslach im Kinzigtal berichtet die Lokalpresse:

"Erste Einblicke in den Alltag ihrer Kollegen bekamen sie beim Besuch der Stadt Polozk, wo sie die dortige Feuerwehrwache besichtigten. Dort erfuhren sie, dass alle Wehrleute hauptberuflich angestellt sind. 'Ein freiwilliges Amt wie in Deutschland war für die dortigen Kollegen unvorstellbar', erzählen sie. Der Verdienst als Feuerwehrmann sei aber nicht gerade üppig, so bekommt ein Feuerwehroffizier zwischen 200 und 250 Dollar im Monat."

Artikel "Reise in die 'letzte Diktatur Europas'" im Schwarzwälder Boten, 28. Oktober 2014

07.11.2014 Stuttgarter Zeitung

Aus Minsk berichtet Annegret Jacobs für die Stuttgarter Zeitung über die zentrale Wärmeregulierung in Belarus:

Doch laut den Nachrichtenagenturen wird dieser Winter der letzte sein, in dem diese Art der Wärmesteuerung mit umgerechnet rund 30 Euro pro Monat für die meisten Bürger noch bezahlbar ist. Derzeit müssen sie nur 30 Prozent der Heizkosten zahlen. Doch bis 2017 plant der Staat, die Subventionen abzuschaffen. „Aber ob wir ihn dann noch wählen, den guten Lukaschenko?“, fragt Antonina und lächelt ironisch.

Zur Kolumne E-Mail aus Minsk: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.e-mail-aus-minsk-der-heizungs-feiertag.51b23e04-9821-4ff5-9144-7f8b1efc14cb.html

15.10.2014 Deutsche Welle

Wie die Deutsche Welle berichtet, verurteilte ein Gericht den Journalisten Alexander Burakov nach einer Reportage für den Sender zur Zahlung von umgerechnet 500 Euro Ordnungsstrafe. Die Deutsche Welle und Reporter ohne Grenzen protestieren gegen das Verfahren, sie sehen darin Einschränkungen der Pressefreiheit in Belarus.

"Burakov stand wegen einer Reportage vor Gericht, die Ende August auf den russischen Seiten der Deutschen Welle (DW) veröffentlicht wurde. In dem Artikel werden Tricks beschrieben, mit denen Lebensmittelhändler an der weißrussisch-russischen Grenze das russische Importverbot für Waren aus der EU umgehen. (...) Bereits vor dem Prozess war Burakov vorgeworfen worden, für die DW ohne Akkreditierung zu berichten. Ähnliche Anklagen wurden in den letzten Wochen gegen mehrere Journalisten in Weißrussland erhoben, die mit ausländischen Medien zusammenarbeiten."

Artikel "DW-Reporter in Weißrussland verurteilt" (Deutsche Welle, 08.10.2014)

15.10.2014 Neue Zürcher Zeitung (NZZ)

Ivo Mijnssen berichtet in der Neuen Zürcher Zeitung über Alexander Lukaschenkos Vermittlerrolle in der Ukrainekrise. Seine Auftritte als "honest broker" im Konflikt zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischer Regierung hätten mit dem (wenn auch brüchigen) Waffenstillstand von Anfang September einen Erfolg gebracht - auch wenn Lukaschenko nicht inhaltlich zum Minsker Abkommen beigetragen hat.

Mijnssen schreibt, für Lukaschenko biete die Ukrainekrise eine "Möglichkeit, aus der internationalen Isolation, in der sich sein Land befindet, auszubrechen und sich so mehr politischen Spielraum, gerade auch gegenüber Russland, zu verschaffen."

Artikel "Komplexe Manöver des Autokraten Lukaschenko: Ein Vermittler mit Abhängigkeiten" (Neue Zürcher Zeitung, 10.10.2014)

03.08.2014 Wiener Zeitung

In der Wiener Zeitung schreibt Solmaz Khorsand über den Vernichtungsort Maly Trostenez bei Minsk. Während der Besatzung ermordeten die Nationalsozialisten dort auch 13.500 Österreicherinnen und Österreicher, nur 17 Menschen überlebten. Khorsand begleitet Angehörige, deren Familien in Maly Trostenez getötet wurden.

"Zwei Stunden lang werden sie ihre Schilder aufhängen. Jeder versunken in seinen Gedanken. Die einen erleichtert, etwas abzuschließen, was sie zeit ihres Lebens zu Getriebenen gemacht hat. Die anderen mit Bedauern, dass sie nicht früh genug angefangen haben zu fragen, herauszufinden, was es mit der verschwundenen Großmutter auf sich hatte. Jetzt ist niemand mehr da, den man fragen kann. Nur mehr stumme Dokumente. Und ein kleiner Wald mit Namen. Mit ihren Namen."

Artikel "Im Wald der Toten" (Wiener Zeitung, 02.08.2014)

26.07.2014 Blog

Von ihren Besuchen an Erinnerungsorten wie Maly Trostenez und Kriegsgräberstätten berichten deutsche und belarussische Jugendliche im Blog "Workcamp Minsk 2014". Sie sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines mehrwöchigen Belarus-Aufenthaltes im Rahmen eines Workcamps des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Zum Blog: http://campminsk2014.blogspot.de/

04.05.2014 Telepolis

Auf Telepolis untersucht Matthias Monroy die Reaktionen der belarussischen Regierung auf die Krise in der Ukraine: Präsident Viktor Janukowitsch stärke die Partnerschaft mit Russland und versuche gleichzeitig, die Beziehungen zur Europäischen Union zu verbessern. "Belarus könnte", so Monroy, "als Gewinner aus der Krise in der Ukraine hervorgehen".

Artikel "Rätselraten um Beziehungen zu Belarus", Telepolis, 01.05.2014

06.03.2014 Wiener Zeitung

Für die Wiener Zeitung berichtet Gerhard Lechner aus Minsk über belarussische Aktivisten und ihr Engagement für die ukrainischen Anti-Regierungsproteste: Artikel "Das wachsame Auge des Despoten", Wiener Zeitung vom 01.03.2014

11.04.2012 Boersenblatt.net

Zum Interview

29.02.2012 Süddeutsche Zeitung (SZ)

Als Antwort auf einen harschen Schritt des autoritär regierenden weißrussischen Präsidenten Lukaschenko ruft die EU alle ihre Botschafter aus der früheren Sowjetrepublik zurück. Dies sei eine "nervöse Reaktion", heißt es aus Minsk. Bürgerrechtler befürchten, der Konfrontationskurs Lukaschenkos führe "geradewegs in die Arme des Kreml". Den Artikel lesen

01.11.2011 oD Russia Post-Soviet World

A failed economic model and falling transit subsidies from Russia have propelled the Belarusian economy to the brink. The harsh reality of stopgap sales and emergency loans that awaits will only delay the inevitable, writes David Marples. Read the article here.

29.10.2011 dradio.de

Über einen schnellen Sturz Lukaschenkos macht sich unter den Künstlern in Belarus kaum jemand Illusionen. Doch sie vertrauen auf ihre Kunst. Und hoffen, mit kleinen Schritten auf einen Regimewechsel hinzuarbeiten. Die Galerie "Y" in Minsk ist Treffpunkt dieser unabhängigen Kulturszene. Zum Artikel

27.10.2011 Nationalities Papers

Nationalities Papers, 36.1 2008. pp. 85-103

11.10.2011 Stern.de

Die EU verstärkt ihren Druck auf das autoritär regierte Weißrussland. Nun sind 208 Personen von Kontensperrungen und Einreiseverboten betroffen, 16 mehr als zuvor, beschlossen die EU-Außenminister am Montag in Luxemburg. Zum Artikel

12.09.2011 der Freitag

Teil I einer Skizze vom 28.8.2011

Für Anhänger der Transformationstheorie, die sich mit Veränderungen eines Regimes im Spektrum zwischen idealer Demokratie und vollendetem Totalitarismusbeschäftigen, entwickelt sich das immer autoritärer regierte Belarus zu einem analytischen Leckerbissen. Gestützt auf historisches und zeitgenössisches Material geht die Transformationstheorie u.a. davon aus, dass sich autoritäre Regime früher oder später selbst in eine für sie existenzbedrohende Modernisierungsfalle manövrieren.

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07.09.2011 dradio.de

Von Ingo Petz

"Kvitnej Belarus!" - Blühe Belarus! - steht auf großen Plakaten in der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Das ist allerdings ein Wunschtraum. Weißrussland steht vor dem wirtschaftlichen Kollaps. Der Rubel verliert täglich an Wert. In den Staatsbetrieben wird Teilzeit gearbeitet. Privatunternehmen kämpfen ums Überleben. Nach der Protestwelle im Sommer herrscht gespenstische Ruhe im Land. Doch für den Herbst kündigen sich neue Stürme an.

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31.08.2011 Kicker Online

Und wieder scheint Felix Magath einen einstigen Schützling aus dem Hut zu zaubern: Aliaksandr Hleb (30) steht kurz vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Der Weißrusse, der bei den "Wölfen" die Kreativsorgen beheben soll, steht noch beim FC Barcelona unter Vertrag, ist dort aber ohne Perspektive. Ex-Nationalstürmer Patrick Helmes dagegen könnte sich noch verändern, die Verhandlungen dauern an. Zum Artikel

24.08.2011 Radio Free Liberty

Signs of the crisis are everywhere in Minsk. >>

14.08.2011 Die tageszeitung (taz)

Lukaschenko wird von seinem repressiven Kurs nicht abweichen, sagt Belarus-Experte Peter Liesegang. Aber die Protestbewegung wächst. Zum Artikel


14.08.2011 Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Andrzej Poczobut ist Weißrusslandreporter der polnischen Zeitung „Gazeta Wyborcza“. Wegen kritischer Berichte wurde er festgenommen und zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Er wird trotz der Repressalien nicht schweigen. Zum Artikel
05.08.2011 Belarus Digest

Mikalay Khalezin, the head of the Belarus Free Theatre accused Lithuania of handing information about accounts of Belarusian activists and NGOs in Lithuanian banks to the Lukashenka regime. First, it was hard to believe. But on the next day the Lithuanian Ministry of Justice confirmed it. more >>

05.08.2011 Handelsblatt

Die Deutsche Bank unterstützt russischen Angaben zufolge das vor dem Ruin stehende Weißrussland mit einem Milliardenkredit. Zur Sicherheit bekommt sie Exportverträge und Anteile am drittgrößten Kali-Hersteller der Welt. weiter lesen >>

03.08.2011 wiwo.de

Immer mehr deutsche Unternehmen setzen auf weißrussische Programmierer. Die sind top ausgebildet und kosten ein Drittel weniger als hierzulande. Wenn nur die Sprachbarriere nicht wäre. Zum Artikel

31.07.2011 The Economist

THE Moloko Bar sits halfway down a shaded alley a short walk from Minsk's Victory Square. You know you're on the right road when you see the avant-garde mural, a mash-up of Renaissance-era paintings and graffiti, that runs along the pavement, ending at a matte white building with a black "?" by the door, the name of the attached art gallery. Such venues are around every corner in European cities like Berlin and Barcelona. But in the drab Belarusian capital, they are very much an exception. To read the full-text article, follow this link.

31.07.2011 The Economist

A STONE'S throw from the Poland-Belarus border, Andrei, an unemployed engineer, waited on a recent afternoon for a "friendly” border guard to go on duty. A bundle of copper piping and toilet paper sat on the backseat of his estate car, the only visible items he had bartered for a tankful of petrol. The rest of his goods were hidden in secret compartments. Chain-smoking to calm his nerves, he cursed the hyper-strict regime of the Belarusian president, Alexander Lukashenka, for new restrictions that had made an already tough line of work even harder. To read the full-text article, follow this link.

27.07.2011 dradio.de

Seit Monaten treffen sich junge Weißrussen fast jeden Mittwoch zu Demonstrationen oder auch Flashmobs, die im Internet angekündigt werden. Sie protestieren gegen das Regime von Präsident Alexander Lukaschenko, dem unter anderem Miliz, Geheimdienst und Militär direkt unterstellt sind. Zum Artikel

23.07.2011 The Economist

BEFORE Belarus's police crashed Independence Day protests on July 3rd and arrested nearly 400 people, Alyaksandr Lukashenka, the country's authoritarian president, gave a speech blaming the previous weeks of hand-clapping unrest on shadowy forces operating from “the capitals of other countries”. Dressed in full military uniform, his young son Kolya a pint-sized replica at his side, Mr Lukashenka boomed that their aim was “to put us on our knees and to bring all the achievements of our independence down to zero”. “This", he added, "is not going to happen!” Read more

23.07.2011 The Telegraph

There must be more than a thousand oak trees here, some of them more than 600 years old. There are native spruce and gigantic elms, too, and alders standing in swamps. The tightly packed branches intertwine, forming a dense tree-top canopy that creates almost perpetual twilight. Read the full article

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