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Tätigkeiten 2000/1999

  • Minsk Forum IV: Belarus in einem veränderten Europa - Politik und Wirtschaft zwischen Isolation und Kooperation
  • Lesung und Diskussion mit Vasil Bykau: Nach der Revolution in Belgrad nun die Revolution in Minsk
  • Minsk Forum III: Belarus auf dem Weg ins 21. Jahrhundert - Politik, Wirtschaft, Gesellschaft

 Den Jahrestätigkeitsbericht können Sie auch als PDF-Datei im Anhang finden

JAHRESTÄTIGKEITSBERICHT 1999/2000
Die Deutsch-Belarussische Gesellschaft e.V. wurde vor gut einem Jahr, am 22.10.1999, in
Berlin gegründet. Die Tätigkeiten des Vorstandes konzentrierten sich daher in den
vergangenen zwölf Monaten insbesondere auf die Abwicklung der aufwendigen
organisatorischen Maßnahmen, die sich mit der Gründung ergaben, so die Beantragung der
Gemeinnützigkeit beim Finanzamt für Körperschaften, die Einrichtung eines eigenen Kontos
sowie einer eigenen Homepage, die Gestaltung von Werbematerial und Briefkopf, die
Etablierung eines eigenen elektronischen Newsletters, Mitgliederwerbung sowie die
Aufnahme von Kontakten zu Belarus-relevanten Personen und Organisationen, darunter die
Belarussische Botschaft, Auswärtiges Amt, Deutsch-Belarussische Parlamentariergruppe des
Deutschen Bundestages, Friedrich-Ebert-Stiftung, Stiftung West-Östliche Begegnungen,
Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften u.a.
Es ist dem Vorstand jedoch gelungen, bereits auch erste erfolgreiche und publikumswirksame
Veranstaltungen der Gesellschaft zu organisieren, zumeist in Kooperation mit anderen
Partnern, da dies zum einen dem deklarierten Ziel der dbg entspricht und zum anderen die
effiziente Bündelung von Interessen und Ressourcen ermöglichte. Zu diesen Veranstaltungen
zählten:

· Die internationale Tagung "Minsker Forum III: Belarus on the threshold of the XXI
century", 26.-28.11.2000, Minsk (in Kooperation mit dem Institut "Strategija" Minsk, der
Friedrich-Ebert-Stiftung, der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde), organisiert von
Rainer Lindner;
· Ein Informations-Brunch mit dem belarussischen Vizepremier und Außenminister Prof.
Dr. Ural Latypau im geschlossenen Teilnehmerkreis, 9.3.2000, Berlin (gemeinsam mit der
Europäischen Akademie Berlin), organisiert von Rainer Lindner und Astrid Lorenz;
· Eine offene Vortragsveranstaltung zum Thema "Belarus vor den Wahlen" mit Prof. Dr.
Latypau, 28.6.2000, Berlin (gemeinsam mit der Europäischen Akademie Berlin und der
Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde), organisiert von Rainer Lindner und Astrid
Lorenz;
· Das Tagessymposium "Belarus vor den Parlamentswahlen" mit führenden Repräsentanten
der belarussischen Opposition und der offiziellen Politik sowie Vertretern internationaler
Organisationen (OSZE, Europarat, Europäische Union), 8.7.2000, Berlin (in Kooperation
mit dem Auswärtigen Amt und der OSZE), organisiert von Astrid Lorenz;
· Eine Lesung / Diskussion "Nach der Revolution in Belgrad nun die Revolution in Minsk?"
mit dem bekannten belarussischen Schriftsteller Vasil Bykau, 18.10.2000, Berlin (in
Kooperation mit dem Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin), organisiert von
Astrid Lorenz;
· Die internationale Tagung "Minsker Forum IV: Belarus im neuen Europa", 24.-
26.11.2000, Minsk (gemeinsam mit dem Institut "Strategija" Minsk, der Friedrich-Ebert-
Stiftung, OSZE und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde), organisiert von
Rainer Lindner.

Über alle Veranstaltungen informierte die Gesellschaft auf ihrer Homepage im Internet (URL:
http://members.tripod.de/dbg), in der Zeitschrift "Belarus-News" und im Newsletter der dbg.
Darüber hinaus betreute Jan U. Clauss die Erstellung einer Bibliografie westlicher
Publikationen über Belarus, ein sehr aufwendiges und umfangreiches Projekt, das die dbg
gemeinsam mit dem Gustav-Stresemann-Institut im Jahr 2001 mit einer Veröffentlichung
abschließen möchte. Astrid Lorenz betreute die Erstellung einer Datenbank zur deutschbelarussischen
Kooperation, die ebenfalls im Jahr 2001 in Kooperation mit der Internationalen Bildungs- und
Begegegnungsstätte Dortmund vertrieben wird. Aufgrund des Mutterschaftsurlaubs von Astrid Lorenz
sucht der Vorstand noch dringend Freiwillige, die bei der Fortführung des Projektes in den nächsten
Monaten behilflich sein können, insbesondere der Eingabe der Daten in eine Access-Datenbank.
Auch die Übersendung von Informationen zu diesem Thema ist sehr erwünscht.

Herauszustellen ist auch der große ehrenamtliche Arbeitseinsatz von Lars Kindervater, der für
die Deutsch-Belarussische Gesellschaft den elektronischen Newsletter zusammenstellte und
versandte. Dieser erfreut sich inzwischen großer Popularität und ist ein wichtiges
Markenzeichen der dbg. Der Vorstand arbeitet derzeit an einer optischen Verbesserung des
Newsletters und erwägt aufgrund dessen zunehmenden Umfanges die Ausgliederung eines
regelmäßigen Sonder-Informationsbriefes zum Bereich NRO/humanitäre Projekte.
Um die Durchführung von Veranstaltungen der Gesellschaft auch in Zukunft zu
gewährleisten, pflegte der Vorstand die Kontakte zu möglichen Partnern. Im Namen der dbg
beantragte Astrid Lorenz im November 2000 die Finanzierung einer Tagung bei der Stiftung
West-Östliche Begegnungen. Bislang steht hier eine Zusage aus. Der Vorstand möchte noch
einmal alle Mitglieder und Beiratsmitglieder dazu auffordern, auch selbst Ideen für
Aktivitäten bzw. deren organisatorische und finanzielle Umsetzung einzubringen. Eine kleine
und junge Gesellschaft wie die dbg lebt von dem Engagement ihrer Mitglieder!
Desgleichen ist der Vorstand auch an konstruktiver Kritik interessiert. Selbstverständlich läßt
sich die Tätigkeit der Gesellschaft optimieren. Daß diese - wie auch ihr Vorstand -
bundesweit agiert, entspringt dem Anliegen, deutsch-belarussische Aktivitäten miteinander zu
vernetzen, bringt jedoch auch natürliche Schwierigkeiten mit sich. So konzentrierten sich die
Veranstaltungen des vergangenen Jahres auf Berlin und Minsk. Gern soll dies in Zukunft
anders sein, wenn entsprechende Vorschläge und Organisationsinitiativen von den
Mitgliedern ausgehen. Dabei sei noch einmal das Interesse der Deutsch-Belarussischen
Gesellschaft an Kooperationsprojekten und -veranstaltungen betont. Wir haben mit dieser
Strategie 1999/2000 äußerst positive Erfahrungen gemacht.
Astrid Lorenz
Vorstandsvorsitzende

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