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Tätigkeiten 2001/2000

  • Symposium: Belarus nach den Wahlen - Zukunftsperspektiven
  • Minsk forum V: Belarus nach den Wahlen - Erfordernisse des Wandels - Wirtschaft, Politik, Sicherheit, Identität

 Den Jahrestätigkeitsbericht können Sie auch als PDF-Datei im Anhang finden

JAHRESTÄTIGKEITSBERICHT 2000/2001
Gut zwei Jahre nach ihrer Gründung beginnt die Deutsch-Belarussische Gesellschaft e.V., ihre Tätigkeit zu konsolidieren. Durch die vom Vorstand geleistete Öffentlichkeitsarbeit,unsere Aktivitäten, den Newsletter und entsprechende Multiplikatorenwirkung ist es unsgelungen, als Verein recht breit wahrgenommen zu werden und neue Mitglieder zu gewinnen.Der 2000 bis 2001 vorgenommene Ausbau unseres Verteilers und der Datenbank garantieren für die Zukunft eine Optimierung in dieser Richtung.Auch im vergangenen Jahr gestalteten wir nahezu alle unsere Projekte in Kooperation mit Partnern.
Zu den Aktivitäten zählten:

· Besuchsreise von vier belarussischen Politikern bzw. Analytikern vom 3.-5.12.2001 nach
Berlin mit Begleitprogramm, darunter Begegnung im Auswärtigen Amt, Treffen mit
Vertretern des SPD-Parteivorstands, der Fraktion Bündnis '90/Grüne, der Friedrich-Ebert-
Stiftung, von amnesty international; mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und der
Stiftung West-Östliche Begegnungen, organisiert von Astrid Lorenz mit Unterstützung
von Tatjana Kreuch;
· Symposium "Belarus nach den Wahlen: Zukunftsperspektiven" mit o.g.
Politikern/Analytikern am 4.12.2001 in der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin und
in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., mit
Unterstützung vom Bundespresseamt und der Dr. Gaulhofer & Partner Ost-West-
BeratungsGmbH & Co. KG, organisiert von Astrid Lorenz;
· Die internationale Tagung "Minsker Forum V" vom 23.-25.11.2000 in Minsk, in
Kooperation mit dem Institut "Strategija" Minsk, der Friedrich-Ebert-Stiftung, OSZE und
der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., organisiert von Rainer Lindner.
· Mitwirkung von Jan U. Clauss als Vertreter der Deutsch-Belarussischen Gesellschaft e.V.
bei der "Lesereise Weißrussland" des LiteraturBüros Hannover e.V. am 01.07.2001 in
Hannover mit (Thema: "Weißrussland - Einblick in die Provinz") sowie Vorbereitung
einer Kooperation mit der Sammlergemeinschaft AG Belarus (i.G.);
· Erstellung einer Bibliographie westlicher Publikationen über Belarus "Belarus 1990-
2000" durch Jan U. Clauss, in Kooperation mit dem Gustav-Stresemann-Institut e.V.
Bonn und dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH Dortmund
(erscheint Ende Februar 2002);
· Erstellung einer elektronischen Datenbank zu deutsch-belarussischen Projekten (ca. 600
Einträge; in gedruckter Form ca. 1.400 Seiten) durch Peter Liesegang und Astrid Lorenz
in Kooperation mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH
Dortmund (erscheint Ende Februar 2002);
· Zusammenstellung des elektronischen Newsletters durch Lars Kindervater (mit
Unterbrechung aufgrund beruflicher Veränderungen).
· Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit traf sich Astrid Lorenz u.a. mit dem neuen deutschen
Botschafter in Minsk, Dr. Helmut Frick, und mit Vertreterinnen der demokratischen
unabhängigen Frauenbewegung, sorgte für die kostenlose Veröffentlichung einer
Informationsanzeige der dbg in der niederländischen Zeitschrift "Oost-Europa
Verkenningen" sowie für Erstellung/Verbreitung aktueller Informationsfaltblätter zur
Gesellschaft in deutscher und belarussischer Sprache, letzteres mit Unterstützung durch
Tatjana Kreuch.

Im Namen der dbg beantragte Astrid Lorenz im November 2001 bei der Stiftung WestÖstliche
Begegnungen die Finanzierung eines Projektes "Förderung der ökonomischen
Selbständigkeit belarussischer Frauen" (Weiterbildungsreise nach Deutschland) sowie einer
Besuchsreise von sechs belarussischern Politikern, NGO-Vertretern sowie Analytikern, in
deren Rahmen ein Symposium "Quo vadis Belarus" stattfinden soll. Ich schlage für die
Umsetzung die Zeit vom 2.-6.2002 vor. Weitere Projektanträge, so zur Weiterbildung
belarussischer Journalisten, sind in Vorbereitung.

Der Vorstand möchte alle Mitglieder und Beiratsmitglieder dazu ermuntern, auch selbst Ideen
für Aktivitäten bzw. deren organisatorische und finanzielle Umsetzung sowie für
Kooperationen einzubringen. Auf diese Weise könnten wir unsere Projekte auch regional auf
ganz Deutschland ausdehnen. Wir leben von unserem eigenen Engagement! Desgleichen ist
der Vorstand weiterhin auch an konstruktiver Kritik interessiert, um die Tätigkeit der
Gesellschaft zu verbessern.
Abschließend rege ich folgendes an:

- Einrichtung eines eigenen Postens innerhalb des Vorstandes für
Öffentlichkeitsarbeit/Mitgliederwerbung/Betreuung der Homepage/. Dies schließt nicht
aus, daß die anderen Vorstandsmitglieder diese Aufgaben nicht auch wahrnehmen,
entlastet aber den Vorsitzenden. Seine Priorität sollte in der
Projektplanung/Fundraising/Kooperationspflege bestehen;
- Gewährleistung einer konstanten periodischen Versendung des elektronischen
Newsletters als der zentralen regelmäßigen Serviceleistung der Gesellschaft. Er sollte
jeweils auch auf der Homepage stehen;
- Beschluß der Mitgliederversammlung über eine Änderung der Mitgliedsbeiträge im
Zuge der Umstellung auf den Euro;
- Konkretisierung des Tätigkeitsprofiles der Gesellschaft für die nächsten zwei Jahre;
Sammlung realistischer Projektideen.

Dr. Astrid Lorenz
Vorstandsvorsitzende
Berlin, 4.12.2001

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