Veranstaltung mit Nikolaj Statkewitsch, Vorsitzender der Belarussischen Sozialdemokratischen Partei (Volkshramada)
Am 10.4.2002 stellte sich Nikolaj Statkewitsch den Fragen eines interessierten Berliner Publikums. Das Treffen veranstalteten die Deutsch-Belarussische Gesellschaft e.V. (dbg) sowie die Stiftung Wissenschaft und Politik im Rahmen einer von der dbg organisierten Besuchsreise Statkewitschs nach Deutschland.
Der Vorsitzende der belarusschen Sozialdemokraten bezeichnete "seinen" Präsidenten Alexander Lukaschenka einmal mehr als einen Autokraten, der das Land wie einen großen Kolchos führen und kontrollieren wolle. Er unterstrich, daß Präsident und Volk Erben ihrer Vergangenheit und Mentalität seien. Die Gesellschaft, in der Apathie und Einzelkämpfertum herrschten, sei hinsichtlich Demokratisierung und Union mit Rußland dreigeteilt in Anhänger, Gegner sowie Unentschlossene.
Der Bericht zur Veranstaltung im Anhang 1
West-Ost Symposium
Außenpolitische Antworten auf neue Realitäten in Europa: Europäische Union Russland - Ukraine - Belarus
Sicherheit und Zusammenarbeit erfordern aktuell ein verstärktes Bemühen um eine gemeinsame Politik in Europa, die über die EU und die NATO hinausgeht. Dabei spielen sowohl bilaterale Regelungen zwischen osteuropäischen Staaten als auch die weitere Entwicklung von Kooperationsprozessen gegenüber der Europäischen Union eine entscheidende Rolle.
Mit Experten aus Russland, der Ukraine und Belarus sowie aus Deutschland und anderen EU-Staaten setzte das West-Ost-Symposium des BDWO e.V. die auf seinem März-Symposium 2001 begonnenen Diskussionen und den internationalen Meinungsaustausch am 15. und 16. März 2003 fort.
Der Bericht zur Veranstaltung im Anhang 2
Berliner Symposium: Wahlen und Demokratie - ein deutsch-belarussischer Erfahrungsaustausch
Am 21.9.2002 fand in Berlin das Symposium "Wahlen und Demokratie" statt. Kurz vor den Bundestagswahlen veranstalteten die Deutsch-Belarussische Gesellschaft, die Stiftung Wissenschaft und Politik sowie das Auswärtige Amt damit einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch, zu dem sie Experten und Praktiker einluden. Beiträge zur Bedeutung und Wirkung von Wahlen, zu den Rahmenbedingungen von Demokratisierung und zu Zukunftsperspektiven in Deutschland, Belarus, Ost- und Südosteuropa eröffneten dem interessierten Publikum einen Einblick in die Problematik und ermöglichten eine konstruktive Diskussion.
Der Bericht zur Veranstaltung im Anhang 3
Begegnungstagung der Deutsch-Belarussischen Gesellschaft
"Partnerschaft entwickeln"
Diese Begegnung, die vom 18. bis 27.10. 2002 in Belarus stattfand, war wieder ein Schritt auf dem Weg zur Vertiefung der Beziehungen zwischen deutschen und belarussischen demokratischen Kräften, zum Aufbau gegenseitigen Vertrauens und Anstoß für weitere konkrete gemeinsame Projekte.
Der Bericht zur Veranstaltung im Anhang 4
"Gemeinsam für ein stabiles und friedliches Europa"
Belarussisch-deutsche Begegnungsreise
Unter der Leitung von Juryj Markouski besuchte eine 30-köpfige belarussische Delegation auf Initiative des Solidaritätskomitees für Belarus (Dr. Gabriele Kötschau) vom 13. bis 19. Mai 2002 ihre deutschen Partnerorganisationen und Kontaktpersonen. Organisatorisch trug die Deutsch-Belarussische Gesellschaft e.V. (Dr. Astrid Lorenz), finanziell die Friedrich-Ebert-Stiftung zum Zustandekommen dieser Begegnungsreise bei. In den verschiedenen Regionen Deutschlands sowie auf dem abschließenden Seminar in der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl wurde neben Sightseeing vor allem Wert auf informative Begegnungen gelegt, bei denen neue Erkenntnisse gewonnen wurden, die Anlass zu innovativen Denkanstößen gaben.
Der Bericht zur Veranstaltung im Anhang 5
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Der Klügere gibt nach? Der Klügere tritt in Vorleistung!! Wie klug ist die EU? Warum kann sie nicht einseitig die Visumspflicht für Belarussen abschaffen? Oder mindestens die Prozedur soweit vereinfachen und die Gebühren streichen, dass dies für Belarussen kein Reisehindernis mehr ist?
„bez vizy“ (ohne Visum) ist eine Kampagne verschiedener belarussischer NGOs, unterstützt u.a. auch durch die dbg